REFERENTEN & KURSE

Kurs 1

Leben im Rhythmus- Rhythmus im Leben

Laut- und Toneurythmie

Eda Rechsteiner

Was ist Rhythmus? Mit welchen Kräften und Realitäten verbindet er uns? Was können wir tun, in einer Zeit, in welcher der Mensch sich weitgehend von den Naturzusammenhängen emanzipiert hat, um wieder in eine reale Beziehung zu den lebenstragenden Rhythmen zu kommen?

Diese drei Fragen werden uns in Bewegung bringen. Die Rhythmen in Sprache und Musik können uns dabei Lehrmeister sein und werden viel zu erzählen haben über Atem, Zeit, Wiederholung, Polarität und Gleichgewicht, Anpassungsfähigkeit, Willenskraft, Lockerheit und… über unseren eigenen Bezug zum Leben und seinen Möglichkeiten!


Klavierbegleitung: Christina Reburg 

Eda Rechsteiner, Eurythmistin in freier künstlerischer Tätigkeit im In- und Ausland – und in der Erwachsenenbildung. Musiklehrerin an der Regionalen Musikschule Laufen. 

Kurs 2

Im Entstehen vergehen... Modellieren mit Ton                                                                      

Barbara Schnetzler

Während drei Kursvormittagen werden wir uns mit den Formbildungsprozessen von Werden und Vergehen beschäftigen, die allem Leben zugrunde liegen. Durch plastische Übungen erfahren wir, wie diese Kräfte in Form und Materie zur Erscheinung kommen. Aus dieser Beschäftigung heraus wollen wir eine eigene plastische Form aus Ton aufmodellieren. Diese wird in frei plastischer Ausgestaltung einen Moment zwischen Werden und Vergehen zur Erscheinung bringen.

Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene offen. Alle Materialien werden zur Verfügung gestellt.

Barbara Schnetzler ist freischaffende Bildhauerin in Basel und Mulhouse. Geboren und aufgewachsen in Basel, 2002 bis 2006 Ausbildung zur Bildhauerin an der Bildhauerschule Müllheim. Ihr Werk wird von verschiedenen Galerien vertreten und befindet sich in diversen Kunstsammlungen sowie im öffentlichen Raum. Seit 2007 ist sie Kunstvermittlerin im Forum Würth, Arlesheim sowie Dozentin an der Akademie für anthroposophische Pädagogik, Dornach, und an der Bildhauerschule Campo Altissimo, Pietrasanta. Regelmässige Mitarbeit bei der Friedensorganisation Ekta Parishad in Indien. Seit Januar 2020 ist sie im Leitungsteam der Sektion für Bildende Künste am Goetheanum. Sie ist für das Ausstellungswesen am Goetheanum zuständig und vertritt zusammen mit Rik ten Cate die Plastischen Künste.

www.barbaraschnetzler.ch

Kurs 6

Die heilsame Kraft der Eurythmie

Simone Zähringer

In diesem Kurs lernen wir hygienische Alltagsübungen kennen, die zur Vorsorge der Gesundheit dienen. Wir werden Vokale und Konsonanten in ihrer qualitativen Ausrichtung und in Bezug zu den zugehörigen Planeten und Tierkreiszeichen kennen lernen. Hauptorgane wie Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere werden in ihrer Heilbewegung beleuchtet. Die Kraft der bewusst geführten Bewegung wirkt wie eine Achtsamkeitspraxis, die zwischen Aktivität und Ruhe pendelt. Geschult werden Körperwahrnehmung, Vertiefung des Atmens, Selbstvertrauen und ganzheitliches Wohlbefinden.
 

Musikalische Begleitung: Andrea Stahlberger, Campanula

Simone Zähringer, geboren und aufgewachsen in Freiburg im Breisgau. Studium der Anthroposophie in England, Witten, Stuttgart und Bonn. Freischaffende Eurythmie Therapeutin in eigener Praxis in Zürich sowie am Paracelsus-Zentrum Sonnenberg Zürich. 

www.heileurythmie-zaehringer.ch

Kurs 7 & Vortrag 3
Burnout, Nervosität und Zukunftsängste
in der Lebens- und Arbeitswelt:
Wie gehe ich damit um?

Dr. med. Harald Haas

Die Vortragsthemen werden in den Workshops im Gespräch vertieft: 1. Müdigkeitsgesellschaft und Burnout-Lüge, das aktuelle Verständnis der Überforderung des Menschen heute. 2. Der menschenkundliche Hintergrund von Nervosität und Angst bei Rudolf Steiner und die Hochsensibilität. 3. Wie kann ich persönlich und gesellschaftlich mit den Belastungen umgehen?

Harald Haas, Medizinstudium in Heidelberg, 6-jährige Tätigkeit in anthroposophischen Kliniken im Bereich der Inneren Medizin, Allgemeinmedizin und Psychiatrie. Spezialarztausbildung für Psychiatrie und Psychotherapie in Berner Kliniken. Fähigkeitsausweise für anthroposophisch erweiterte Medizin (VAOAS und GAÄD) und Psychotherapie (DtGAP). Seit 22 Jahren in eigener Praxis in Bern tätig.
Seit 2012 Durchführung von anthroposophisch orientierten Achtsamkeits-Patientengruppen zusammen mit dem Heileurythmisten Theodor Hundhammer. Herausgeber von Büchern und Zeitschriftenartikel zu Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie Rudolf Steiners, Dozententätigkeit in der Ärzte- und Therapeutenausbildung.

Kurs 3 & Vortrag 1
Vom kosmisch impulsierten Klimawandel
zum vom Menschen verursachten Klimabruch  

 

Dr. sc. nat. Hans-Ulrich Schmutz

Vertiefung und Befragung zum Inhalt des Vortragsthemas. Das Problem der Ausbeutung der Erde. Wie kann der Mensch ein erkennendes Verhältnis zum Lebendigen der Natur gewinnen? Wie kann das stetige Wachstum des Konsums als eine der wichtigsten Quellen der Erderwärmung aufgehalten und verringert werden?

Hans-Ulrich Schmutz, geboren 1945, Studium der Geologie mit Promotion 1973 an der ETH Zürich. Sieben Jahre Sozialarbeit mit Studenten in Zürich und anschliessend achtzehn Jahre Oberstufenlehrer für Erdkunde und Technologie an der Rudolf Steiner Schule Zürcher Oberland, Wetzikon. Ab 1982 periodische Unterrichtstätigkeit als freischaffender Gastdozent an den Lehrerseminaren in Kassel, Kiel, Mannheim, Moskau und Witten-Annen. Fachkurse für Erdkunde in Brasilien, Finnland, Italien, Japan und Georgien. Geologische Fachpublikationen und Autor von Büchern zum Thema Erdkunde für die Oberstufe und Unterstufe.

Kurs 4
Mensch und Welt - Anthroposophische Meditation

 


Agnes Hardorp & Thomas Mayer

Das Seminar besteht aus praktischen Übungen mit anschliessendem Erfahrungsaustausch. Wir meditieren auf westliche Art auf Basis der Anthroposophie. Im Meditieren kommt man bei sich an, in der Heimat der eigenen Seele und verbindet sich tiefer und inniglicher mit der Welt. Meditieren kann jede und jeder, für jeden gibt es den richtigen Ansatz. Es werden unterschiedliche Meditationsansätze geübt. An der Körperhaltung wird mit der Alexandertechnik gearbeitet.

Agnes Hardorp, geb. 1959 in Hamburg, Meditationslehrerin, Musikerin, Eurythmistin. Sie gibt seit 2004 zusammen mit Thomas Mayer Kurse zur anthroposophischen Meditation.

Thomas Mayer, geb. 1965 in Kempten, Meditationslehrer, Bürgerrechtler, Autor. Seit 2004 zusammen mit Agnes Hardorp Kurse in Anthroposophischer Meditation, mehrere Buchveröffentlichungen.  
www.anthroposophische-meditation.de

Kurs 8

Elemente und Ätherarten als Bausteine für ein Verständnis des Klimawandels.


Markus Buchmann

Um Klima zu verstehen, braucht es ein richtiges Verständnis der verschiedenen Bausteine, die unsere Welt konstituieren. Im Workshop werden Ansätze vermittelt und geübt, die von einem Verstehen der vier klassischen Elemente zu einem direkten Wahrnehmen der entsprechenden Ätherarten führen können. Einfache Selbstbeobachtungs- und Achtsamkeitsübungen dienen als Grundlage für die Wahrnehmungsprozesse, eingebettet in theoretische Erläuterungen zum Thema Klimawandel.

Kurs 5
Die Kräfte der Selbstregulation und Selbstheilung. Aus welchen Kräften heraus erfahren wir Heilung und können selber heilend wirken?

Vortrag 2

Reparieren – helfen – heilen:

Die Kräfte des Lebendigen als Schlüssel zum Verständnis einer heilenden Medizin

Dr. med. Christian Schopper

Mehr denn je brauchen wir heilende Kräfte bzw. die Fähigkeit des Heilens, gerade in Zeiten einer grossartigen reparativen Medizin, der innerhalb der  Grenzen von Geburt und Tod alles möglich erscheint. Der Impuls der Erweiterung der Medizin durch die Anthroposophie von Rudolf Steiner will hierzu einen wichtigen zeitgemässen und in die Zukunft weisenden Beitrag leisten. Im Vortrag  und in der Arbeitsgruppe (mit praktischen Übungen) wollen wir uns dieser Thematik widmen.

Christian Schopper, geboren 1959, ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Anthroposophische Medizin. Durch seine langjährige Arbeit in Lehre und Forschung sowie ausgedehnte Publikations-, Kurs- und Vortragstätigkeiten ist er ein international anerkannter Experte. Nach vielen Jahren in der Leitung verschiedener Kliniken führt er in Zürich zwei Privatpraxen mit den Schwerpunkten Psychotraumatologie, Schmerz, integrative Psychosomatik und Anthroposophische Medizin.

Kurs 10

Die Bildsprache Johannes des Evangelisten                       

Thomas G. Meier

In der Offenbarung des Johannes werden innere Entwicklungsbilder dargestellt. Sie bilden eine Grundlage für die Erforschung des Lebens. Wahre Selbsterkenntnis führt den Menschen zu der Quelle heilender Kräfte. Wir nähern uns diesen Bildern durch philosophische Gedanken und Meditationen, indem wir die einzelnen Bilder auf die sieben Kirchen (Chakren) beziehen.

Thomas G. Meier, geb. 1956 in London, in der Schweiz aufgewachsen. Theaterpädagoge/Regisseur, Initiator interkultureller Initiativen, Kulturreisen, u.a. nach Indien. Freischaffender Dozent mit Kursen und Vorträgen zur Kunstgeschichte, Philosophie, Meditation u.a.. Der Brückenschlag zwischen der Anthroposophie Rudolf Steiners und der esoterischen Lehre der Wahrheitsforschung von Daskalos sind für Thomas G. Meier ein besonderes Herzensanliegen seiner Arbeit. 

www.thomasgmeier.ch

Kurs 9

Ein Klima des Lauschens gestalten


Fritz Nagel

 

„...denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen...“ (R. M. Rilke)

Können wir in dieser lärmenden Zeit noch Klänge wahrnehmen und erzeugen? Zusammen mit den Teilnehmenden wird erkundet und geübt, wie aus Aufmerksamkeit und Stille Musikalisches entstehen kann. Ich habe diverse Instrumente und Klang-Werkzeuge dabei. Wer möchte, kann gern Eigenes mitbringen. Auch ein Miteinander von Musik und Sprache (Lyrik, Märchen) kann unseren Kurs bereichern.

Fritz Nagel, geboren 1962, lebt bei Augsburg. Er spielt, unterrichtet und baut die japanische Zen-Flöte Shakuhachi. Imporovisation und Komposition. Seit 1986 Konzerte, Kultische Musik in Rahmen der Christengemeinschaft, Musik zu Literatur und Märchen, Musik zu Ausstellungseröffnungen. Neben Solo-Konzerten liegt ihm die Kombination von Musik und Sprache besonders am Herzen.

Immer geht es ihm darum, die Inhalte und Stimmungen von Texten und Geschichten nicht nur zu begleiten und zu untermalen, sondern vielleicht mit der Musik zu erweitern, zu vertiefen, nochmals zu „erzählen“, ohne zu illustrieren.

www.shakuhachi.info

Musikalische Lesung
Das Leben der Bienen

Eine Hör-Reise zum faszinierenden Schwärmen der Bienen, zur feierlichen Staatengründung und zum Hochzeitsflug der jungen Königinnen.

 

Richard Schnell liest eine gekürzte Fassung dieses poetischen Buches von Maurice Maeterlinck. Fritz Nagel spielt eigene Kompositionen auf der Shakuhachi, der Kalimba und der Bass-Bansuri.
Mit
Kunstinstallation von Barbara Schnetzler

Richard Schnell, geboren und aufgewachsen in Augsburg, studierte Schauspiel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter/Bonn. Neben der Ausbildung zum Schauspieler liegt dort ein Schwer-punkt auf der Entwicklung eigener künstlerischer Projekte. Diese freie und eigene Art zu arbeiten und die prägende Zusammenarbeit mit Prof.Juri Vasiljev aus Sankt Petersburg und Aleksandar Acev aus Berlin führte zu dem Entschluss, nach dem Studium in die freie Theaterszene der Hauptstadt zu gehen. 

In Berlin folgten Fortbildungen in der vielfältigen Schauspiel-, Tanz –, Bewegungstheater Landschaft. In Zusammenarbeit mit internationalen Ensembles entstanden eine Vielzahl von Aufführungen und Performances. In dem Versuch, auf die Lebendigkeit des gesprochene Wortes zu vertrauen, arbeitet Richard Schnell gerade an einem neuen Format: "Biographisches Worttheater".

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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